
Der Vogtländische Knollenring soll sich zu einer Plattform für alle entwickeln, die zur „Knolle“ aus dem Vogtland (die Kartoffel in ihren Anfängen vor über 300 Jahren als vogtländische Knolle bezeichnet) eine Beziehung haben oder eingehen wollen.
Die unterschiedliche Vielfalt der Interessenten sollte sich in den Adressen, die sich dem Ring anschließen widerspiegeln. Wer ist wer? Wer weis was? Wer macht was und was gemeinsam u.a.?
Darüber konzentriert zu informieren, zu kommunizieren und zu agieren ist das Ziel des Knollenrings.
Die „Kinderstube“ des Feldanbaues dieser Knolle ist das sächsisch-bayrische- böhmische Vogtland, also grenzüberschreitend und verbindend. Das „Erwachsenwerden“ über die Jahrhunderte und ihre Verbreitung länderweit ist beindruckend und nicht unwesentlich mitbestimmend für z.B unsere industrielle Entwicklung. Ihre vielseitige Verwendbarkeit ist erstaunlich, allein als Speise ist sie umfangreich in jedem Kochbuch zu finden.
Alles in Allem, die vogtländische Knolle war und ist eine Erfolgsgeschichte.
Der Erfolg hat viele Väter, die vogtländische Knolle auch. Die bisher gefundenen Nennungen unterschiedlicher Wertigkeiten und Zeitpunkte zur Frage "Wo und Wer zuerst", lassen diese Vermutung zu. Eines ist wohl eindeutig: die „Mutter Erde“ ist vogtländisch. Dieses Kapitel der vogtländischen Geschichte weiter zu verfolgen, vielfältig bekanntzumachen und zu nutzen, das ist „Ringsache“. Der Mittelpunkt des Ringes ist das vogtländische Knolleneck in der Gemeinde Mühlental, die Orte Ober-u. Unterwürschnitz mit Elstertal, Tirschendorf und die Agrargenossenschaft. Warum? Die Agrargenossenschaft ist der größte Kartoffelanbauer des Vogtlandes und der Würschnitzer Hans Wolf Kummerlöw wurde wohl am meisten und am wirksamsten als der bekanntgemacht, der als Erster die Knolle einführte- selbst dann noch- als nach später gefundenen früheren Nennungen diese Annahme überholt war. Zukünftig diesen Bekanntheitsgrad zu nutzen, aber nun durch konzentriertes Sammeln aller Veröffentlichungen zur vogtländischen Knolle in der Heimatstube Unterwürschnitz und ihre vielfältige Darstellung u.a. im Anlegen eines „Vogtländischen Knollensteiges“ ist das Ziel.
Diese Möglichkeit, das „Beisammensein“ von Vergangenheit und Gegenwart der Knolle hier zu präsentieren,
ist im Vogtland einmalig.