Satzung „Vogtländischer Knollenring“ e.V.

Satzung

„Vogtländischer Knollenring“ e.V.

 

§ 1
Name und Sitz des Vereins, Geschäftsjahr

 

1.  Der Verein führt den Namen „Vogtländischer Knollenring“. Er soll in das Vereinsregister

     eingetragen werden und danach den Zusatz „e.V“ führen.

2.  Der Verein hat seinen Sitz in 08606 Oelsnitz

3.  Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 

§ 2
Zweck des Vereins

 

Zweck des Vereins ist die Heimatpflege und die Pflege des Vogtländischen Brauchtums.

Dabei wird dem Kulturgut „Vogtländische Knolle“ (Kartoffel) besondere Aufmerksamkeit geschenkt.


Der Satzungszweck wird verwirklicht durch:

  -Pflege und stetiges Aktualisieren eines öffentlichen Kartoffel-Lehrpfades, den „Vogtländischen          Knollensteig“;  

 - Popularisierung der „Vogtländischen Knolle“ als ländliches Kulturerbe durch entsprechende              Lehrtafeln am Knollensteig, durch  Veranstaltungen und Work-Shops auf Märkten, Kartoffelfesten,    Messen usw.;

- Umsetzung von gemeinnützigen Projekten rund um die Kartoffel, einschl. Bildungsprojekten            und Kochwettbewerben  mit der Zielsetzung gesunder Lebensweise (Ernährung mit vogtländischen   Kartoffeln, Wandern usw.),

 - Zusammenarbeit mit regionalen und überregionalen Organisationen und Netzwerken, einschließlich
  Tourismus-Verbänden, die gleiche oder ähnliche Ziele  und Interessen verfolgen.

 

§ 3
Gemeinnützigkeit des Vereins

 

1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des  Abschnitts  „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabeordnung (§§ 51 ff. AO) in der jeweils  gültigen Fassung.

    2.  Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

3. Mittel des Vereins werden nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet. Sie setzen sich zusammen aus: Aufnahmegebühren, Mitgliedsbeiträgen, Spenden und evtl. staatlichen Fördermitteln.
Keine Person wird  durch unverhältnismäßige hohe Vergütung oder durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, begünstigt.

 

§ 4
Erwerb der Mitgliedschaft

 

1.   Ordentliches Mitglied des Vereins kann jede juristische und natürliche Person werden, die das          14.Lebensjahr vollendet hat (bei Minderjährigen ist die Zustimmung eines Erziehungsberechtigten       Bedingung) und die Satzung des Vereins anerkennt.

2.   Die Aufnahme erfolgt nach schriftlichem Antrag auf Beschluss des Vorstandes. Dieser kann die

      Mitgliederversammlung dazu befragen.

3.   Die Mitgliedschaft wird mit Zahlung der Aufnahmegebühr wirksam.

4.   Besonders verdienstvolle Mitglieder können zu Ehrenmitgliedern des Vereins, auf Beschluss der

      Mitgliederversammlung, ernannt werden. Nur in Ausnahmefällen können Nichtmitglieder zu             Ehren-Mitgliedern ernannt werden. Dazu ist eine 2/3 Mehrheit der Mitgliederversammlung                 notwendig.

5.   Juristische und natüliche Personen ab vollendetem 18. Lebensjahr, die die Arbeit und Ziele des            

      Vereins uneigennützig sowie materiell und ideell unterstützen, können Fördermitglied  werden.

 

 

§ 5
Beendigung der Mitgliedschaft

 

1.   Die Mitgliedschaft im Verein endet durch Tod, Austritt oder Ausschluss.

2.   Der Austritt ist schriftlich gegenüber dem Vorstand zu erklären. Der Austritt kann nur mit einer

      Frist von zwei Monaten zum Ende des Geschäftsjahres erklärt werden.

3.   Ein Mitglied kann durch Beschluss der Mitgliederversammlung aus dem Verein ausgeschlossen

      werden, wenn es

a) schuldhaft das Ansehen oder die Interessen des Vereins in schwerwiegender Weise

        geschädigt oder die ihm nach der Satzung obliegenden Pflichten wiederholt verletzt hat

        oder

     b)  mehr als 12 Monate mit der Zahlung seiner Mitgliedsbeiträge im Rückstand ist und trotz
         schriftlicher Mahnung unter Androhung des Ausschlusses, die rückständigen Beiträge nicht

         eingezahlt hat.

         Dem Mitglied ist Gelegenheit zu geben, in der Mitgliederversammlung zu den Gründen des 

        Ausschlusses Stellung zu nehmen. Der Termin ist dem Mitglied mindestens zwei Wochen                 vorher mitzuteilen.

 

§ 6
Rechte und Pflichten der Mitglieder

 

1. Jedes Mitglied hat das Recht, am Vereinsleben aktiv mitzuwirken u, an Veranstaltungen des              Vereins teillzunehmen. Jedes Mitglied hat gleiches Stimm- und Wahlrecht in der                              Mitgliederversammlung.

2. Jedes Mitglied hat die Pflicht, bei der Verwirklichung der Ziele des Vereins aktiv wirksam zu             werden und seine Mitgliedsbeiträge regelmäßig zu leisten.

 

§ 7
Organe des Vereins

   

Organe des Vereins sind  die Mitgliederversammlung und der Vorstand.


 

§ 8
Die Mitgliederversammlung

 

1.   Die Mitgliederversammlung ist zuständig für die Entscheidung in folgenden Angelegenheiten:

                a) Änderungen der Satzung,

                b) Auflösung des Vereins,

                c) Aufnahme neuer Mitglieder in Fällen § 4 Nr.2 Satz 2, die Ernennung von

                   Ehrenmitgliedern sowie den Ausschluss von Mitgliedern aus dem Verein,

                d) Wahl und Abberufung der Mitglieder des Vorstandes,

                e) Wahl des/der Kassenprüfer

                f) Entgegennahme des Jahresberichtes und die Entlastung des Vorstandes,

               g) Entgegennahme des Kassenberichtes und des Finanzplanes,

               h) Festlegung von Arbeitsschwerpunkten.

             

2.   Mindestens einmal im Jahr, möglichst im I. Quartal, ist eine ordentliche Mitgliederversammlung

      vom Vorstand einzuberufen. Die Einberufung erfolgt schriftlich, per Fax oder  per Mail unter

      Einhaltung eine Ladungsfrist von zwei Wochen und unter Angabe der Tagesordnung.
 

3.   Die Tagesordnung setzt der Vorstand fest. Jedes Vereinsmitglied kann bis spätestens eine Woche

     vor der Mitgliederversammlung beim Vorstand schriftlich eine Ergänzung der Tagesordnung              beantragen. Über den Antrag entscheidet der Vorstand. Über Anträge zur Tagesordnung, die vom      Vorstand nicht aufgenommen wurden oder die erstmals in der Mitgliederversammlung gestellt          werden,

      entscheidet die Mitgliederversammlung mit der Mehrheit der Stimmen der anwesenden Mitglieder

      über die Aufnahme in die Tagesordnung.
 

  

4.   Der Vorstand hat eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen, wenn es das

      Interesse des Vereins erfordert oder wenn ein viertel der Mitglieder dies schriftlich unter Angabe

      des Zwecks und der Gründe beantragt. Soweit es die Umstände zulassen, ist eine Ladungsfrist          von  zwei Wochen einzuhalten und die Tagesordnung mit der Einladung bekannt zu geben.

     

5.   Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung von seinem

      Stellvertreter und bei dessen Abwesenheit von einem durch die Mitgliederversammlung zu

      wählenden Versammlungsleiter geleitet.
 

6.   Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn ein Drittel aller Vereinsmitglieder anwesend

      ist. Bei Beschlussunfähigkeit ist der Vorstand verpflichtet, innerhalb von 4 Wochen eine erneute

      Mitgliederversammlung mit der gleichen Tagesordnung einzuberufen. Diese ist ohne Rücksicht           auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.

 

7.   Die Mitgliederversammlung beschließt in offener Abstimmung mit der Mehrheit der Stimmen der

     anwesenden Mitglieder.  Kann bei Wahlen kein Kandidat die Mehrheit der Stimmen der                    anwesenden Mitglieder auf sich vereinen, ist gewählt, wer die Mehrheit der abgegebenen                gültigen Stimmen erhalten hat. Bei Stimmgleichheit mehrerer Kandidaten ist eine Stichwahl              durchzuführen.

      Stimmenthaltungen gelten als ungültige Stimmen.
 

8.   Beschlüsse über die Änderung der Satzung bedürfen der Mehrheit von 2/3 und der Beschluss

      über die Auflösung des Vereins bedarf der Zustimmung von 3/4 der anwesenden Mitglieder.

     

9.   Die Mitgliederversammlung beschließt den Finanzplan des laufenden Geschäftsjahres.
 

10. Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll zu fertigen und vom

      Protokollführer und vom Versammlungsleiter zu unterschreiben.

 

§ 9 Der Vorstand

 

1.   Der Vorstand besteht mind. aus dem Vorsitzenden, einem Stellvertreter und dem  Schatzmeister.
      Die Vorstandsarbeit erfolgt ausschließlich ehrenamtlich.

 

2.   Dem Vorstand obliegt die Vertretung des Vereins nach § 26 BGB und die Führung seiner

      Geschäfte. Er nimmt folgende Aufgaben wahr: 

                a) die Einberufung und Vorbereitung der Mitgliederversammlung,

                b) die Ausführung von Beschlüssen der Mitgliederversammlung,

                c) die Verwaltung des Vereinsvermögens und die Anfertigung der satzungsgemäß

                    geforderten Berichte und Pläne, 

                d) die Aufnahme neuer Mitglieder.

 

3.  Der Vorsitzende oder zwei Vorstandsmitglieder vertreten den Verein nach außen.

    Verträge und Abschlüsse, die finanzielle Auswirkungen von über 100,-€ für den Verein haben           und nicht im Finanzplan enthalten sind,  müssen von zwei Vorstandsmitgliedern  unterzeichnet         werden.

 

4.   Mitglieder des Vorstandes werden von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren

      einzeln gewählt. Mitglieder des Vorstandes können nur Mitglieder des Vereins sein. Mit der

      Beendigung der Mitgliedschaft im Verein endet auch die Mitgliedschaft im Vorstand.

     Die Wiederwahl oder die vorzeitige Abberufung eines Mitgliedes durch die Mitgliederversammlung

     sind zulässig. Ein Mitglied bleibt nach Ablauf der regulären Amtszeit bis zur Wahl seines                  Nachfolgers

     und der ordnungsgemäßen Geschäftsübergabe im Amt. Scheidet ein Mitglied vorzeitig aus dem
     Vorstand aus, so sind die verbleibenden Mitglieder des Vorstandes berechtigt, ein Mitglied des
     Vereins, bis zur Wahl des Nachfolgers, in den Vorstand  zu berufen.
 

5.   Der Vorstand tritt nach Bedarf zusammen. Die Sitzungen werden vom Vorsitzenden, bei  dessen

      Abwesenheit vom Stellvertreter, einberufen. Die Ladungsfrist beträgt mindestens eine Woche.

      Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Bei

      Stimmgleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung die seines

      Stellvertreters. 
 

6.   Die Beschlüsse des Vorstandes sind zu protokollieren und von zwei Mitgliedern des Vorstandes

      zu unterschreiben.

 

 

§ 10
Haftung / Rücklagen

 

Für Verbindlichkeiten des Vereins haftet grundsätzlich nur das Vereinsvermögen. Eine Haftung der Einzelmitglieder ist ausgeschlossen. Rücklagen des Vereins dienen der Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebes auf Zeit. Über deren Verwendung entscheidet die Mitgliederversammlung.

 

§ 11
Auflösung des Vereins

 

1.   Im Falle der Auflösung des Vereins sind der Vorsitzende und sein Stellvertreter gemeinsam

      vertretungsberechtigte Liquidatoren, falls die Mitgliederversammlung keine anderen Personen

      bestimmt.


2.   Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das

      Vermögen des Vereins an die Gemeinde Mühlental, die es unmittelbar und ausschließlich für

      gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.


3.   Die vorstehenden Bestimmungen gelten entsprechend, wenn der Verein aus einem anderen

      Grund aufgelöst wird oder seine Rechtsfähigkeit verliert.

 

 

 

 

 

Tirschendorf, den 16.09.2009

Fassung vom 14.12.2013